Styroporverpackungen

Verpackungen aus EPS (Expandierter Polystyrol-Hartschaum) werden meist als Einwegverpackungen eingesetzt. Bekannt wurde das Material unter dem Markennamen Styropor®, weshalb man in der Regel kurz und bündig von Styroporverpackungen spricht.

Styropor® ist ein besonders preiswertes Polstermaterial, das sich durch seine Wasserbeständigkeit auszeichnet und nicht verrottet. Charakteristisch für EPS sind die etwas 2 bis 3 mm großen zusammengebackenen Schaumkugeln. Der Polystyrolschaum wird unter Druck in Metallformen geschäumt. So lässt sich beinahe jede Kontur abbilden, und es entstehen besonders leichte und kostengünstige Verpackungspolster mit schockdämpfenden Eigenschaften. Wegen des niedrigen Preises eignen sich Styroporverpackungen besonders gut als Einwegverpackungen in hohen Auflagen. Bei Verwendung größerer Raumgewichte lassen sich Styroporverpackungen auch hervorragend als haltbare Mehrwegverpackungen einsetzen.

EPS kann für zweidimensionale Polster mit Fräs- oder Heißdrähten bzw. Thermosägen sehr einfach in Kontur geschnitten werden. Dabei entstehen keinerlei Formkosten, so dass sich Styroporverpackungen auch in geringeren Auflagen rechnen können.

Im Vergleich zu EPS sind die Expandierten Polypropylene (EPP) noch haltbarer. Mit diesem zähen und schlagfestem Schaumstoff lassen sich Polster herstellen, die noch einmal deutlich belastbarer sind als einfache Styroporverpackungen. Polster aus EPP sind darüber hinaus gut waschbar und eignen sich ideal für Mehrwegverpackungen.

EPS und EEP werden auf den gleichen Verarbeitungsanlagen produziert.
Beide Materialien sind nach Gebrauch gut zu recyceln oder thermisch verwertbar.

Styroporverpackungen in der Anwendung

Styroporverpackung für Messbauprofile
Verpackung für Messbauprofile
Styroporverpackung für Messgerät
Verpackung für Messgerät
Styroporverpackung für Laborproben
Styropor-Tray für Laborproben